Der formbare Plastiksprengstoff C4 (Composit Compound 4) ist durch seine Zusammensetzung schwer von normalen Sprengstoffsuchgeräten aufzuspüren. Man kann diesen Sprengstoff ganz unproblematisch lagern.
Beim C4 Sprengstoff spricht man von einem formbaren Sprengstoff. Durch die Zusammensetzung ist es sehr schwer ihn mit herkömmlichen Sprengstoffsuchgeräten aufzuspüren. Es ist relativ ungefährlich C4 zu lagern. Weder Elektrizität, Feuer noch Erschütterungen rufen eine Explosion herbei. Nur eine Druckeinwirkung in Zusammenhang mit Erhitzung könnte zu einer Explosion führen. Es werden dem Sprengstoff seit einiger Zeit stark riechende Stoffe beigemischt, damit es nicht missbraucht werden kann. Die Duftstoffe sorgen dafür, dass beispielsweise Sprengstoffspürhunde den Stoff besser erkennen können. Zur weiteren Missbrauchsbekämpfung werden dem C4 Metalldetektoren beigemischt, um ihn für Röntgengeräte sichtbar zu machen.
Die zivilen als auch die militärischen Sprengstoffe enthalten Metalle wie etwa Zink oder Aluminium. Feingepulvertes Aluminium sorgt für eine höhere Temperatur und damit wird die Gasschlagwirkung gesteigert. Für die Initiierung von Sprengstoffen werden meist Sprengzünder verwendet. Gelegentlich werden auch Sprengkapseln eingesetzt, die mittels einer Sicherheitszündschnur gezündet werden können.
Moderne Sprengstoffe basieren auf den Substanzen, Nitropenta, Ethylendinitramin und Hexogen. Als einer der brisantesten Sprengstoffe gilt das Octogen, allerdings ist dies ist dies in der Herstellung sehr teuer und aufwendig. Dieser Sprengstoff wird fast ausschließlich für Spezialladungen eingesetzt und vor allem dann, wenn eine sehr hohe Brisanz geboten ist.
Ein Techniker der US Navy platziert C4 auf einem Waffen- und Munitionsfund in Afghanistan.